«Roth hat eine der schönsten Frauenfiguren der neueren amerikanischen Literatur geschaffen. Er ist einer der größten Schriftsteller unserer Zeit.»
MARCEL REICH-RANICKI
David Kepesh ist nicht nur über sechzig und ergraut, ein berühmter Kulturkritiker und Star unter den Professoren einer New Yorker Universität, sondern auch ein wortgewaltiger Verteidiger der sexuellen Revolution. Seit Jahren macht er abenteuerlustige Studentinnen zu seinen Geliebten, ohne dabei die kritische Distanz des Ästheten aufzugeben. Doch nun ist diese Distanz dahin. Kepeshs Verhängnis ist Consuela Castillo, die vierundzwanzigjährige, sittsame und überwältigend schöne Tochter kubanischer Emigranten. Als er sich mit ihr einlässt, wird Kepesh in einen Strudel aus sexueller Eifersucht und Verlustängsten gezogen.
1998 erhielt Philip Roth für ‹Amerikanisches Idyll› den Pulitzerpreis. 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet wurden. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. Philip Roth gewann den Man Booker International Prize 2011.
Philip Roth ist der einzige lebende amerikanische Autor, dessen Werk in einer maßgeblichen Gesamtausgabe in der Library of America erscheint.