"Was zum Teufel tun Sie denn in einem Bus, Sie mit Ihrem Zaster ?" So beginnt Philip Roth seinen frechen Roman über den Erfolgsschriftsteller Nathan Zuckeman. Mit sarkastischem Humor schildert er Aufdringlichkeit, Neid und Bewunderung der Leute, vor allem aber den Medienrummel, der um Zuckerman entsteht: die kalkulierten öffentlichen Auftritte, die manipulierten erotischen Affairen, den verlogenen Klatsch über sein Privatleben und seine Finanzen.
1998 erhielt Philip Roth für ‹Amerikanisches Idyll› den Pulitzerpreis. 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet wurden. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. Philip Roth gewann den Man Booker International Prize 2011.
Philip Roth ist der einzige lebende amerikanische Autor, dessen Werk in einer maßgeblichen Gesamtausgabe in der Library of America erscheint.